Starte mit einer Basis, die im Alltag funktioniert
Eine gut geplante Basis in RuneScape: Dragonwilds erleichtert dir das Einlagern von Ressourcen, das Herstellen von Ausrüstung und die Vorbereitung auf Erkundungstouren. Für dein erstes größeres Zuhause solltest du auf ebenen Boden, Wasser in der Nähe, gut zugängliche Lagerplätze und Platz für Produktionsanlagen im Freien achten. Der See nördlich des Startgebiets in Temple Woods bietet dafür gute Voraussetzungen.
Dein erster Unterschlupf darf klein bleiben, solange ein überdachtes Bett, Stauraum und die aktuell benötigten Stationen bequem hineinpassen. Beginne ein größeres Bauprojekt, sobald Truhen die Wege versperren, neue Werkbänke keinen sinnvollen Platz mehr finden oder du bei deinen üblichen Vorbereitungen zu viel hin und her laufen musst.
Öffne das Baumenü mit B, um auf die Bauoptionen zuzugreifen. Das Bauverzeichnis im Dragonwilds Wiki ordnet Bauwerke, Werkstationen, Möbel, Böden, Wände und Dächer in Kategorien ein. Das hilft dir bei der Planung, was in welchen Bereich gehört.
Entscheide vor dem Setzen der Fundamente, welches Problem dein nächstes Bauprojekt lösen soll: zu wenig Stauraum, verstreute Werkstationen, zu kleine Anbauflächen oder fehlender Platz für ein größeres gemeinsames Zuhause. So bekommt dein Projekt eine sinnvolle Größe.

Wähle einen Standort mit Platz für Erweiterungen
Berücksichtige mehr als nur die Fläche für das Haus selbst. Geh das geplante Baugelände ab und schau, wo Verarbeitungsanlagen, Beete, Zugangstreppen und ein Lodestone Platz finden könnten. Wenn der Standort diese Bereiche aufnehmen kann, bleibt auch für spätere Ergänzungen genug Raum.
Der Standortguide für die erste Basis nennt mehrere geeignete Optionen:
| Standort | Nützliches Gelände oder Besonderheiten | Empfohlene Nutzung |
|---|---|---|
| See in Temple Woods, nördlich des Startgebiets | Relativ ebenes Seeufer mit Platz für Anlagen im Freien und Ackerbau | Erstes größeres Zuhause |
| Klippe in Bramblemead Valley oberhalb des Wise Old Man | Große Baufläche oben, mit offenem Gelände darunter für einen separaten Acker | Größere frühe Basis oder Gemeinschaftsbasis |
| Fellhollow nahe Silverthorn Keep | Sehr ebenes Gelände für ein größeres Haus und separate Außenbereiche | Ausgebautes Zuhause im mittleren Spielverlauf |
| Umbral Sands | Platz für große Lager-, Handwerks-, Koch- und Ofenbereiche | Spätere regionale Basis |
Wasser in der Nähe macht das Angeln bequem. Ebenes Gelände verringert außerdem den Aufwand, Fundamente beim Erweitern eines Gebäudes an den Untergrund anzupassen. Ein früher Zugang zu Ressourcen ist hilfreich, aber prüfe die gesamte Nutzfläche, bevor du dich wegen einer einzelnen nützlichen Ressource auf einen Standort festlegst.
Lange Reisewege allein machen einen Umzug noch nicht nötig. Sobald dein Lodestone-Netz die Regionen abdeckt, die du regelmäßig besuchst, kann deine bestehende Werkstatt weiterhin praktisch liegen. Zieh einen Umzug in Betracht, wenn das Gelände oder der verfügbare Platz eine sinnvolle Erweiterung verhindert oder du eine weitere größere Basis näher an deinem aktuellen Erkundungsgebiet möchtest.
Baue eine kompakte erste Basis am See
Ein überschaubarer Entwurf für den Anfang nutzt ein Rechteck aus 3 × 5 quadratischen Fundamenten, ergänzt um weitere Teile für die Randgestaltung, eine Veranda und einen hinteren Reisebereich. Dies ist die zentrale Grundfläche aus dem Baututorial für eine erste Basis am See.
Der Ersteller hat das fertige Haus für Lagerplätze und die wichtigsten Werkstationen der Ausrüstungsstufen eins bis vier ausgelegt; auch einige Stationen der fünften Stufe finden darin Platz. Verstehe das als vorgesehene Kapazität des Entwurfs. Deine Einrichtung sollte sich nach den Stationen richten, die du tatsächlich schon freigeschaltet hast.
| Teil des Entwurfs | Details zum Grundriss |
|---|---|
| Zentrale Bodenfläche | Ein Rechteck aus 3 × 5, also insgesamt 15 quadratischen Fundamenten |
| Randgestaltung | Dreieckige Fundamente erweitern das zentrale Rechteck |
| Vordere Veranda | Drei zusätzliche quadratische Fundamente bilden den Vorbau am Eingang |
| Hinterer Reisebereich | Vier Fundamente füllen die reservierte Fläche für den Lodestone |
Diese Angaben beschreiben einzelne Teile des Beispiels und sind keine vollständige Materialliste. Wände, Dachteile, Tragwerk, Treppen und Einrichtung benötigen zusätzliche Ressourcen.
Baue das Haus in einer Reihenfolge, bei der du den Grundriss gut beurteilen kannst:
- Setze die zentralen Fundamente. Wähle eine Höhe, die über dem umliegenden Gelände liegt und einen gut zugänglichen Eingang ermöglicht.
- Ergänze die Randteile und die Veranda. Prüfe, ob der erweiterte Grundriss draußen noch genügend nutzbare Fläche lässt.
- Markiere die Form mit Pfosten. Das Tragwerk hilft dir, Ecken und Raumproportionen einzuschätzen, bevor Wände den Raum schließen.
- Platziere die wichtigste Einrichtung. Prüfe die Wege zwischen Eingang, Lager, Bett und Werkbänken.
- Vervollständige Wände, Dach und Treppen. Lass die geplante Anbaufläche nach oben offen.
- Ergänze Verzierungen und Dekoration. Kümmere dich um diese Details, nachdem du geprüft hast, ob sich die Arbeitsbereiche bequem nutzen lassen.
Halte den hinteren Lodestone-Bereich vom Hauptraum aus gut zugänglich. Sein Nutzen liegt darin, den Weg von deiner Ankunft zu Hause bis zu deinen Vorräten zu verkürzen.

Ordne Lager, Handwerk und Anbau sinnvoll an
Richte die Basis nach den Aufgaben aus, die du nach jeder Expedition erledigst. Du musst Materialien einlagern, Verarbeitungsanlagen nutzen, Ausrüstung herstellen oder reparieren und Vorräte für die nächste Tour zusammenstellen. Nahe gelegene Lagerplätze und häufig genutzte Werkbänke erleichtern diesen Ablauf.
Eine praktische Aufteilung trennt die Tätigkeiten voneinander und hält die Wege dazwischen kurz:
| Bereich | Was dort hingehört | Wichtig bei der Planung |
|---|---|---|
| Hauptinnenraum | Lager, häufig genutzte Werkbänke und Wohnbereich | Freie Wege zwischen Behältern und Stationen |
| Verarbeitungsbereich im Freien | Öfen, Schmelzanlagen und Lagerfeuer | Bequemer Zugang vom Materiallager aus |
| Offener Garten | Beete auf unbebautem Boden im Freien | Anbaufläche ohne Überdachung und Platz für Erweiterungen |
| Reisebereich | Lodestone | Leichter Zugang, ohne die Werkstatt zu blockieren |
Beachte beim Einrichten diese Punkte:
- Stelle häufig genutzte Truhen in die Nähe der Werkbänke, an denen du ihren Inhalt brauchst.
- Halte Eingänge und den Hauptweg frei von Lagerbehältern.
- Gruppiere Öfen in dem Bereich, in dem du Erz verarbeitest.
- Reserviere neben bestehenden Stationen Platz für spätere Ergänzungen.
- Platziere Ausstellungsmöbel erst, wenn sich die wichtigsten Arbeitsbereiche bequem nutzen lassen.
Für angenehmere Innenräume empfiehlt die Community eine Deckenhöhe von ungefähr anderthalb Wandhöhen. Spieler in der Diskussion mit Tipps zum Basisbau schlagen diese Höhe für bessere Kamerawinkel und ein weniger beengtes Raumgefühl vor. Das ist eine gestalterische Vorliebe und keine allgemeine Bauvorgabe.
Direkt über Nutzpflanzen darf sich kein Dach befinden. Ein Garten im Gewächshausstil braucht deshalb eine offene Oberseite über der Anbaufläche. Das Tutorial für die größere Basis nutzt 15 Beete und empfiehlt, die Gartenkonstruktion bei ausreichend Platz zu wiederholen.
Erweitere deine Basis oder baue in einem bestimmten Stil
Wenn das kompakte Haus zu eng wird, prüfe, ob ein Anbau das Problem lösen kann. Ein zusätzlicher Produktionsbereich oder ein separates Ausstellungsgebäude kann den nötigen Platz schaffen, während deine vertraute Werkstatt erhalten bleibt.
Das Tutorial für eine größere Basis zeigt ein Hauptfundament aus 7 × 5 Fundamentteilen, einen separaten Garten, Öfen im Freien und ein rundes Trophäengebäude. Das Haupthaus vereint Wohnraum und Lager mit Werkstationen, darunter ein Webstuhl und Spinnräder. Der hintere Reisepunkt bleibt mit dem Arbeitsbereich im Inneren verbunden.
Wenn du Trophäen, Rüstungsständer und Waffen in einem anderen Gebäude unterbringst, bleibt das Haupthaus für alltägliche Aufgaben frei. Zugleich bekommt das dekorative Bauen einen klaren Zweck.
Das runde Trophäengebäude nutzt entlang seines Umfangs gedrehte quadratische Fundamente; dreieckige Teile schließen die Lücken. Beim Bau kommen mehrere nützliche Techniken zum Einsatz: gleichmäßige Drehschritte, provisorische Wände als Ansatzpunkte für weitere Bauteile und Wände sowie Balken zum Verdecken freiliegender Unterkanten. Aufeinander abgestimmte sichtbare Materialien sorgen dafür, dass der fertige Boden einheitlich wirkt.
Als architektonische Inspiration enthält Ralkius' Playlist zum Basisbau diese Beispiele:
| Bauwerk | Videoformat | Länge |
|---|---|---|
| Haus mit Wasserrad | Baututorial | 21:40 |
| Sumpfhaus | Baututorial | 10:48 |
| Wikingerhalle | Baututorial | 13:55 |
| Wüstenaußenposten | Speedbuild | 18:34 |
Wähle ein Tutorial, wenn du eine Bauanleitung brauchst, oder nutze einen Speedbuild, um Anregungen für einen Baustil zu sammeln. Behalte beim Anpassen eines Entwurfs deine Lagerplätze, die Wege zwischen Werkstationen und den Außenbereich im Blick.
Auch Besuche in den Welten anderer Spieler helfen dir zu verstehen, wie aus einzelnen Bauteilen ein fertiges Gebäude entsteht. Baubegeisterte aus der Community empfehlen, Konstruktionen mit dem Reparaturwerkzeug zu untersuchen, um die verwendeten Teile zu erkennen. Konzentriere dich jeweils auf ein Detail, etwa einen Eingang, einen Dachanschluss oder eine gebogene Wand.
FAQ
Wie groß sollte eine Basis in RuneScape: Dragonwilds sein?
Richte die Größe deiner Basis nach den vorhandenen Stationen und den nächsten absehbaren Ergänzungen aus. Eine zentrale Grundfläche aus 3 × 5 Fundamenten ist ein dokumentierter Ausgangspunkt für ein größeres Zuhause am See. Dieses Beispiel nutzt allerdings zusätzliche Fundamente für die Ränder, eine Veranda und einen Reisebereich. Im größeren Tutorial beginnt das Haupthaus mit einem Rechteck aus 7 × 5 Fundamenten.
Wo sollte die erste langfristige Basis entstehen?
Der See in Temple Woods nördlich des Startgebiets eignet sich gut für den Anfang, weil er Wasserzugang, relativ ebenes Gelände und Platz für Aktivitäten im Freien bietet. Prüfe vor dem Bauen die Umgebung, damit Haus, Acker und Verarbeitungsanlagen jeweils einen sinnvollen Platz finden.
Können Nutzpflanzen unter einem Gewächshausdach wachsen?
Über Nutzpflanzen darf sich kein Dach befinden. Du kannst deinem Garten durch die umgebende Konstruktion das Aussehen eines Gewächshauses geben, musst die Anbaufläche aber unüberdacht lassen. Plane den Garten getrennt vom überdachten Wohn- und Handwerksbereich.
Muss ich in jedem Biom neu bauen?
Nein. Eine Hauptwerkstatt mit vorgeschobenen Lodestones kann auch für weitere Erkundungstouren ausreichen. Errichte eine weitere große Basis, wenn sie ein Platzproblem löst oder besser zu den Gebieten passt, in denen du dich häufig aufhältst. Die Entdeckung einer neuen Region macht dein bestehendes Zuhause nicht automatisch überflüssig.


